Malediven 2019

So ziemlich jeder Taucher träumt davon einmal auf den Malediven tauchen zu können. Die unglaubliche Artenvielfalt soll beeindruckend sein und die wahnsinnige Farbenpracht Unterwasser soll einen nahezu überwältigen.

Nach dem nun die gesamte Crew feststand fieberte ich dem 15. Februar entgegen. Dein meine Reise beginnt in Köln und führt mich über Potsdam nach Berlin nach Russland und letztlich endlich nach Male.


Photo by Anja Kuschel
Photo by Anja Kuschel

Die Planung

Für das perfekte Photo aus dem Flieger hat es leider nicht ausgereicht. Warum? Weil ich und Kim keinen Sitzplatz am Fenster bekommen haben. Was bei uns vorzeitig zu ziemlichen Unmut führte. Nachdem wir jedoch einmal kurz den Fensterplatz ergattern konnten, die Russische Mama und ihr süße Tochter mussten mal kurz zur Toilette, waren wir beide etwas glücklicher. Sollte man doch aber eigentlich meinen, bei einem Flug auf die Malediven ist dies doch kein Problem. 

 

Aber fangen wir ganz von vorne an. Kim kenne ich aus meiner Zeit 2017 in Potsdam und als ich sie ganz spontan und ohne wirklich zu glauben dass sie zusagen würde, fragte ob sie Bock auf eine Reise mit mir auf die Malediven hätte und ja sagte, hatten wir uns vorgenommen gemeinsam zu fliegen. So erging es auch fast allen anderen Mitreisenden auf der Tour. Hast Du Bock auf eine Tour? Ja? Na dann los. Wieder mit dabei waren auch Christian und Denise. Sie haben mich schon zu meinem 30. Geburtstag nach Ägypten begleitet. Da ich die beiden schon seit meiner Zeit auf Teneriffa kenne, verbindet uns natürlich eine langjährige Tauchfreundschaft. Umso mehr freute ich mich, meine Maledivenerfahrungen auch mit ihnen zu teilen.

Die Anreise

Photo by Frank Beckmann
Photo by Frank Beckmann

Der Flug von Kim und mir ging am 16.o2.2o19 gegen 12 Uhr in Berlin Schönefeld los. Da ich der Bahn nicht traute bin ich einen tag zuvor aus Köln angereist und habe letzte Besorgungen (Lampe und Schnorchelflossen) besorgt. Die Lampe war schnell gefunden. Decathlon hat da eine wunderbar günstige Version. Bei den Flossen tat ich mich etwas schwer. Letztlich und nach einer sehr anstrengenden Beratung im Atlantis Berlin (ich mag den Laden sehr und kenne viele Mitarbeiter durch die Boot, aber diese Mitarbeiterin wollte scheinbar nicht auf einen Kunden eingehen, der nicht damit Prahlt wie unglaublich erfahren er schon ist) bin ich dann auch fündig geworden. 

Unser Flieger startete pünktlich und nachdem wir auch, nach mehrfachen Nachfragen eine für uns ausreichende Antwort bekommen haben, dass das Gepäck automatisch in Russland in den Flieger nach Male umgeladen wird konnten wir beruhigt in den Flieger steigen.

In Moskau hatten wir dann einen kleinen Aufenthalt von 6 Stunden, welchen wir damit verbrachten ganz unverhofft bekannte Menschen aus der Heimat zu treffen und uns mit nicht kundenorientierten und nicht englisch sprechenden Verkäuferinnen am größten und internationalsten Flughafen rum zu ärgern. Doch auch das konnten wir, bedingt durch die Müdigkeit irgendwann auch ausblenden.

 

Der Flug von Russland nach Male schien ewig und in den letzten 2 Stunden hatte ich persönlich unglaublich Schwierigkeiten still sitzen zu bleiben. Das Boardentertaiment war großartig und auch das Essen konnte sich sehen lassen, aber ich muss an dieser Stelle nicht erwähnen, dass es nicht sonderlich nachhaltig verpackt war.

Irgendwann war es dann endlich soweit. Die ersten Inseln hätte man sehen können, wenn man denn einen Fensterplatz gehabt hätte. Wir gaben uns mit dem zufrieden was wir nun hatten, es blieb uns ja auch nichts anderes übrig und nahmen uns fest vor beim Rückflug rechtzeitig einzuchecken, um wenigstens beim Abschied schöne Bilder aus der Luft machen zu können.

Die Begrüßung

Endlich in Male gelandet brauchte es eine Weile bis die Menschenmasse sich organisierte und ausstieg. Vom Flieger ging es in eine Vorhalle in welcher die Passkontrolle stattfand. Gleichzeitig mit uns, landetet auch der Flieger aus München. In dem saßen Jule und Luca. Jule habe ich 2007 kennengelernt, als wir zusammen in Potsdam eine Ausbildung gemacht haben. Zusammen mit Ihrem Arbeitskollegen Luca hatte auch sie mehr oder weniger spontan und ohne viel Drama für die Malediven zugesagt. Zusammen warteten wir nun eine geschlagenen Stunde um unsere Reisepässe abstempeln zu lassen. Für alle die sich das nicht ganz vorstellen können. Ein Stempel welcher in den Reisepass gestempelt wird. Irgendwie fühlt sich das toll an. Anschließend musste auch das Handgepäck noch einmal durch einen Kontrolle und dann durften wir unser Gepäck vom Band entgegennehmen. Es hatte den Anschein als hätte es schon mehrere Leerfahrten hinter sich gebracht.

 

Und da stand er nun Frank the Tank Beckmann zusammen mit Adriano, dem Reiseveranstalter, wurden wir von den beiden herzlichst in Empfang genommen. Dicke Umarmungen und eine Freudenträne später wurde sich sofort um Möglichkeiten für den mobilen Empfang gekümmert. Man muss den Zuhausegebliebenen ja auch was bieten. Zumal ich extra einer guten Freundin und meiner Mutter Instagram eingerichtet habe, so dass sie schauen können was ich alles so erlebe.

Erstes Gruppenfoto, etwas verwackelt, aber so ein Selfistick ist auch nicht sonderlich stabil.
Erstes Gruppenfoto, etwas verwackelt, aber so ein Selfistick ist auch nicht sonderlich stabil.

Nach und nach trafen auch alle anderen bei uns ein und das erste Gruppenbild (jedoch nicht vollständig und leicht verwackelt) entstand. Christian, Denise, Matze und Micki sind zusammen aus Leipzig geflogen. Laurin und ihr Papa waren bereits bei unserer Ankunft schon da und Nico vervollständigte unsere Crew.

Der erste Tauchgang

Noch am selben Tag der Anreise fand unser erster Tauchgang statt. Genau mein Geschmack.